1. Workshop 2026 in Gottsbüren
- Jörg Metz

- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Ein Bericht von Michael Dittmar -

Freitag, 10. April 2026
Gegen Mittag reisen die ersten Teilnehmer und Vereinsmitlieder im Gasthaus Zum Anker im nordhessischen Gottsbüren an. Fabian war der erste und hat seine Werkbänke bereits aufgebaut. Der Workshop zum Bau von License Plate Guitars könnten theoretisch beginnen. Nach den Begrüßungen wird fleißig gefachsimpelt. Neue Ideen, was wird gerade neu gebaut, welche Auftritte stehen an und die nächsten Workshops werden besprochen.
Am Abend sitzt man bei guten Gesprächen und Live gespielter Musik zusammen.

Samstag, 11. April 2026
Frühstück gibt es bereits um 7.30 Uhr. Das ist schon echt sportlich, aber der Workshop soll bereits um 9 Uhr beginnen. 7 fleißige Bastler haben sich angemeldet und das werkeln, basteln, schrauben, schleifen und bohren beginnt. Fabian sagte, dass der längste Arbeitsschritt das Aussuchen der Nummernschilder ist, denn die meisten können sich nicht spontan entscheiden welches Nummernschild sie nehmen wollen. Zur Stärkung am Mittag gibt es eine selbst gekochte Gulaschsuppe von Stefan, dem Wirt vom Anker. Bis ca. 16 Uhr sind alle Teilnehmer mit dem Bau ihrer License Plate Guitar fertig. Die Saiten werden aufgezogen, es wird gestimmt und schon geht es los. Die ersten Töne der neu entstandenen Instrumenten füllen den Raum. Rundherum ein toller Workshop und alle Teilnehmer sind zufrieden mit ihren Arbeiten.
Im Anschluss hält Michael Dittmar einen kleinen Vortrag über die Geschichte der Instrumente. Seit wann gibt es die Instrumente, welche Arten gibt es, wann waren oder Hochzeiten in der Historie der Cigar Box Guitars, bis hin zur heutigen Zeit. Nach einer kleinen Umbaupause wird die Bühne bereitet für die anstehende Live-Musik. Sieben Musiker der CBG-Friends-Germany starten die ersten Songs und man sieht wie die gespannten Zuhörer ein kleines Grinsen im Gesicht haben und auch gerne bei dem einen oder anderen Song mitmachen. Ca. 90 Minuten Live-Musik wird geboten und Zuhörer verabschiedeten die Musiker unter großem Applaus. Alles in allem eine positive und tolle runde Sache, die von allen Seiten bestätigt wird.

Sonntag, 12. April 2026
Am Sonntagmorgen geht es dann erst mal sehr ruhig los. Nach dem Frühstück gehen die Aufräumarbeiten los, alles wird wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt und das Packen für die Rückreise wird vorbereitet. Zum Abschluss des Workshop-Wochenendes steht aber ab 14 Uhr noch ein weiter Workshop an. Es wird nicht nur gebaut, gespielt, erzählt, sondern es wird auch ein How-To-Play-Workshop durchgeführt. 10 interessierte Teilnehmer, mit unterschiedlichem Wissensstand, haben sich angemeldet und sind gespannt, was ihnen beim Workshop beigebracht werden kann. Es stellte sich heraus, dass der Wissensstand der Teilnehmer doch weit auseinander liegt und die Gruppe wird zweigeteilt in eine Anfänger und eine Fortgeschrittenen Gruppe.

Ein sehr positives und Interessantes Wochenende für alle Teilnehmer und ein durchaus auch anstrengendes Wochenende für die Organisatoren endet am späten Nachmittag.
Es ist immer wieder schön zu sehen und zu hören, dass die alte Bluestradition der selbstgebauten Instrumente weiter geführt wird und an Popularität gewinnt.
Apropos: Der nächste Workshop ist bereits in Planung. Er wird am Wochenende des 25. und 26. Juli in Trendelburg, in der alten Mühle, direkt neben dem Campingplatz stattfinden.




